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Chief Dan Evehemas letzte Botschaft an die Menschheit

 

Nun - worum geht es bei der ganzen Geschichte ?

Um Klarheit !

Um Klarheit im Denken und in der Handlung.

 

 

"Gib niemals auf !

Egal was passiert !

Gib niemals auf und entwickle dein Herz !

Es gibt zu viele Vorgaben in Deinem Lande,

die entwickeln den Verstand anstelle des Herzens.

Entwickle Mitgefühl.

Nicht nur für Deine Freunde,

sondern für jedes fühlende Wesen.

Entwickle Frieden !

Entwickle Mitgefühl !

Ich sage es nocheinmal:

Gib niemals aus !

Egal was passiert: Gib niemals auf !"

(Dalai Lama)

 

Hierzu ein Interview mit dem Dalai Lama, das eigentlich alles sagt.

 

Eckard Tolle liest aus seinem Buch "Eine Neue Erde",

der Nachfolger von "Jetzt - Die Kraft der Gegenwart".

 

 

 

7315, Daily Fragrance of the Lotus Flower

21. Juni 2012, Lotus Buddhist Monastery

 

Wenn wir alle die Lehre Buddhas (des Absoluten, der Wahrheit) realisieren, welche besagt, dass wir eins sind, wird sich Frieden durchsetzen. Die wirtschaftlichen und politischen Situationen mit ihren Krisen und Risiken werden dann überwunden, um in die richtige Richtung zu gehen. Wir können alle sehr gut miteinander in Harmonie und gegenseitigem Verstehen als ein Ganzes zusammenleben, in allen Ländern und in der ganzen Welt.

Es ist tatsächlich eine ganz einfache Tatsache: Sie sind ich und ich bin Sie. Indem wir dies realisieren, sollte jeder einzelne von uns den unermesslichen Nutzen und die Zufriedenheit, die zu uns zurückkehren werden, verstehen. Aber diese Tatsache nicht zu verstehen und nur an uns selbst und den eigenen Nutzen zu denken, führt zu vielen Schwierigkeiten und zu keinerlei Gewinn. Ich möchte Ihnen als Beispiel eine Geschichte erzählen.

Es gab einmal eine Schlange, die mit zwei Köpfen und einem Körper geboren wurde. Eine solch seltene Schlange wurde in dieses gegenwärtige Leben geboren, weil es in vielen früheren Leben zwei Freunde gab, die sich immer stritten, bekämpften und aufeinander eifersüchtig waren, ungeachtet dessen, dass sie einige Gefühle und Affinität füreinander hatten. Deshalb endeten sie schlussendlich als zwei Köpfe auf dem Körper einer Schlange.

Aber obwohl sie mit dieser außergewöhnlichen Form geboren wurden, stritten sie sich immer noch unentwegt. Zum Beispiel wollte ein Kopf Kartoffelchips, während der andere sich Bananenchips wünschte. Wenn einer nach Norden gehen wollte, hatte der andere Lust nach Süden zu gehen. Und so stritten sie sich ununterbrochen über jedes Problem und regten sich übereinander auf.

Schließlich dachte sich einer der Köpfe etwas aus, von dem er dachte, dass es großartig sei. Er überlegte sich, dass all sein Leiden ohne den anderen Kopf verschwinden und er endlich seine Ruhe haben würde. Er beschloss daher den anderen Kopf loszuwerden, indem er ihm einen vergifteten Kartoffelchip zu essen gab.

Anfänglich war der erste Kopf glücklich darüber zu sehen, dass dem zweiten Kopf übel wurde, nachdem er den Chip gegessen hatte, da es bedeutete, dass er nicht länger mit dem zweiten Kopf konfrontiert sein würde. Aber mit der Zeit fing auch der erste Kopf an sich schlecht zu fühlen und starb kurz darauf. 

Und deshalb ist es die Realität, dass alle eine Familie sind. Wir müssen verstehen, dass andere zu verletzten in Wirklichkeit unser eigenes Selbst verletzt und schädigt. Wenn wir zusammenkommen, miteinander harmonieren und uns umeinander kümmern, können wir unentwegt Fortschritte machen und ein glückliches und erfolgreiches Leben führen.

Wenn wir tatsächlich realisierten, dass wir eins sind, würden die gegenwärtigen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Turbulenzen in Europa bald enden. Dies gilt nicht nur für Europa, sondern auch für die Vereinigten Staaten, den Osten und die ganze Welt.

Um diesem Globus Frieden zu bringen, sollten wir diese einfache und klare Tatsache realisieren: wenn wir uns um andere kümmern, werden sich andere um uns kümmern. Wir sind nicht zwei und wir sind nicht voneinander getrennt. Wir sind eins.

 

©  Ji Kwang Dae Poep Sa Nim, 2012

 

 

7070, Daily Fragrance of the Lotus Flower

18. Oktober 2011,  Lotus Buddhist Monastery
 

Sok Ga Mo Ni Buddha und alle Buddhas realisierten Buddha und erlangten die Erleuchtung. Der wichtigste und bedeutendste Grund dafür, dass diese Buddhas in der Welt erschienen sind, ist, weil sie allen fühlenden Wesen Buddhas Weisheit zeigen wollten und gleichzeitig zeigen wollten wie alle fühlenden Wesen selbst Buddhas werden können und in Buddhas grosse Weisheit und grosse Sicht gehen können. Deshalb erschienen diese Buddhas in dieser Welt, so dass wir selbst Buddhas und Bodhisattvas werden können.

Weshalb sollte jeder ein Buddha oder Bodhisattva werden und in Buddhas Weisheit gehen? Es gibt einen sehr wichtigen und bedeutenden Grund dafür.

Wann immer wir eine Form als ein fühlendes Wesen erhalten, ganz gleich welche Art es ist – Mensch oder Tier – schaffen wir wegen dieser Form Karma, was Form-Karma genannt wird. Folglich erhält auch unser Körper Karma, das immer dem Karma von einem selbst folgt und mit dem Karma von einem selbst zusammen ist.

Deswegen wird man verwirrt und betrachtet was auch immer für Konzepte man hat, die in Wirklichkeit vom Karma herrühren, als richtig und als die Wahrheit. Folglich kann man die Wahrheit nicht als die Wahrheit sehen. Die Folge davon ist, dass die Person, die negative Handlungen ausführt, entsprechend ihres Karmas negative Resultate erhält, wohingegen positive Handlungen positive Resultate bringen.

Solange wie wir eine Form haben, ist es schwierig nicht von den Sechs Wegen des Samsara eingefangen zu werden. Deshalb müssen wir, um die Sechs Wege des Samsara zu eliminieren, befreit werden, in Buddhas Weisheit gehen und selbst Buddhas und Bodhisattvas werden.

Deshalb liebt Sok Ga Mo Ni Buddha insbesondere alle fühlenden Wesen und deshalb will Er uns das gönnen, was Er erlangt hat. Er will uns die wahre Lehre geben, um die Befreiung zu erlangen, so dass wir selbst Buddhas und Bodhisattvas werden können, ansonsten werden wir von den Sechs Wegen des Samsara eingefangen werden. Dies kann nicht vermieden werden. Entsprechend dessen lehrt uns Buddha ohne geizig zu sein, um uns zu helfen Buddhas Weisheit und Sicht zu erkennen.

Dies ist der Grund, weshalb Sok Ga Mo Ni Buddha vor fast 2'600 Jahren in die Welt kam, und obschon Sein Körper ins Nirwana ging als Er 80 Jahre alt war, lehrt und beschützt Er uns bis heute unaufhörlich und bis in die Unendlichkeit. Obschon Sein Körper ins Nirwana ging, ist Buddha selbst nie ins Nirwana gegangen.

Wenn Sie wissen wollen, wo Buddha ist, versuchen Sie Seinen Namen zu rufen.

Na Mu So Ga Mo Ni Bul,

Na Mu So Ga Mo Ni Bul,

Na Mu So Ga Mo Ni Bul.

Ist Buddha nicht bereits in Ihrem Geist?

Was ich Sie lehre ist nicht neu. Sie haben davon entweder in diesem oder in einem vergangenen Leben gehört. Diese tägliche Lehre soll uns einfach daran erinnern, damit wir klar sein können und in diesem und jedem zukünftigen Leben korrekt leben können. Dieser Lehre zu glauben, ist ganz alleine die Entscheidung desjenigen, der sie liest. Darüber hinaus das eigene Konzept auf diese Lehre anzuwenden, ist die Wahl des Lesers oder der Leserin

©  Ji Kwang Dae Poep Sa Nim, 2011

 

 

7136, Daily Fragrance of the Lots Flower

23. Dezember 2011, Lotus Buddhist Monastery
 

Ganz gleich wie negativ die Absichten oder Handlungen von anderen einem gegenüber sind, sie zu konfrontieren, wird die Negativität nicht stoppen, sondern nur machen, dass sie sich weiter ausbreitet. Nicht von der Negativität der anderen eingefangen zu werden, wird sogar ebendiesen Samen der Negativität eliminieren. Man kann sie somit entweder ins Positive verwandeln oder sich absolut nicht damit beschäftigen oder sich auch wünschen, dass die Negativität, die zu einem kommt, bald aufhören wird.

Es ist einfach so: das Resultat kommt von was auch immer entsprechend der Geisteshaltung und der Gedanken von einem geschaffen wurden. Die Klarheit von einem ist daher in Wirklichkeit die Klarheit und der Nutzen von allen, während die Unwissenheit ebenfalls die von allen anderen ist, was einem selbst und anderen Leiden bringt.

Insbesondere Menschen haben zwei verschiedene Geiste in sich. Beim Ersten ist alles auf die Wahrheit gerichtet und beim Zweiten auf die Diskriminierung und die Unterscheidung von was gut und schlecht, richtig und falsch ist.


Man wird ein Buddha oder Bodhisattva, wenn der Geist in die Richtung der Wahrheit geht. Auf der anderen Seite macht einen ein Geist, der auf Diskriminierung und Unterscheidung zu bewegt, zu einem fühlenden Wesen.

Der Geist der Diskriminierung und Unterscheidung in einem fühlenden Wesen ist wie ein Feuer, das immer auftaucht und nie endet. Dieses Feuer der Wut bewirkt immer, dass alle leiden, ähnlich wie ein Feuer in den Bergen, das unauslöschbar ist.

Aber aus der Welt der Wahrheit, welche die Welt Buddhas ist, wird ein Regentropfen, der Buddhas grosse Liebe und grosses Mitgefühl manifestiert, dieses Bergfeuer in einer Sekunde auslöschen. Wir können somit alle Frieden in der Welt haben, wenn alle zusammen in die eine und wahre Welt zurückgehen.

Was ich Sie lehre ist nicht neu. Sie haben davon entweder in diesem oder in einem vergangenen Leben gehört. Diese tägliche Lehre soll uns einfach daran erinnern, damit wir klar sein können und in diesem und jedem zukünftigen Leben korrekt leben können. Dieser Lehre zu glauben, ist ganz alleine die Entscheidung desjenigen, der sie liest. Darüber hinaus das eigene Konzept auf diese Lehre anzuwenden, ist die Wahl des Lesers oder der Leserin

©  Ji Kwang Dae Poep Sa Nim, 2011

 

 

Machen wir mal ein kleines Spielchen, Versuch, Test oder ganz wie Sie das empfinden. Für mich ist es ein Spielchen.

Suchen Sie sich eine Wiese in der das Gras etwas 20-30 cm Länge hat. Gehen Sie zur möglichen Mitte der Wiese und bleiben Sie stehen und drehen Sie sich 1x um 360 Grad um Ihre eigene Achse. Versuchen Sie so viel wahrzunehmen, wie Ihnen möglich ist. Legen Sie sich dann bitte mit dem Rücken auf dem Boden. Mit Blick zum Himmel. Rechts und links stehen die Grashalme, die Sie sehen und auch wahrnehmen. So - das ist die Perspektive eines Grashalms. Das kennen Sie sicherlich, weil es evtl. schon mal gemacht haben.

Versuchen Sie nun Ihr Denken auszuschalten, machen Sie Ihren Kopf frei von jeglichem Denken, Wissen und allem was Sie so gelernt haben. 5, 10 oder 15 Minuten - ganz, wie es Ihnen erscheint. Nehmen Sie nun so viel von Ihrer Umgebung wahr, wie es Ihnen möglich ist. Lassen Sie es auf sich wirken und bewerten Sie nicht. Stehen Sie nun wieder auf und machen Sie abermals eine 360 Grad Drehung um Ihre eigene Achse.

Zwei Betrachtungen. (A) Was sehen Sie nun alles, was Sie beim erstem mal nicht gesehen haben. Was erscheint Ihnen bemerkenswerter, was beim ersten mal nicht einmal bemerkt wurde. (B) Denken wir nun an Schrödingers Box. Existierte das alles schon vorher oder ist es eben erst aufgetaucht - just in dem Moment, als Sie es wahrgenommen haben. Wie auch immer, Sie sehen alles aus der Perspektive eines Menschen.

Nun klettern Sie auf einen Baum, sofern es Ihre körperliche Verfassung erlaubt und machen Sie wieder einen 360 Grad Rundblick, soweit möglich. Das ist die Perspektive eines Baumes.

Bevor Sie die Wiese verlassen, erinnern Sie sich bitte, wer Sie glaubten zu sein, was Sie glaubten zu wissen und an Ihren Namen - um evtl. Peinlichkeiten zu vermeiden.

Ein weiterer, positiver Aspekt ist die Variationsmöglichkeit Ihrer Betrachtungen. Im Gegensatz zu den Grashalmen und Bäumen haben Sie die Möglichkeit Ihren Standpunkt physisch und psychisch zu ändern. Interessant wird es auf der mentalen Ebene, bei der Sie jede Position einnehmen können, ohne darin gefangen zu sein.

Beispiel: Sie sind ein Physiker. Wie würde ein Biologe, Mathematiker oder Philosoph ein Problem betrachten, auf welchem gerade Ihr Augenmerk liegt ?

Beispiel: Sie sind Politiker. Betrachten Sie mental die Position eines extrem Rechten, eines extrem Linken und die von jemanden aus der politischen Mitte und schließlich eine Postion, die nichts mit politischer Richtung zu tun, als vielmehr mit einer "Fraktion", die das "Wohl" des Ganzen im Augenmerk hat. Nun überprüfen Sie, mit welcher Betrachtung es Ihnen am wohlsten war. Seien Sie absolut erhrlich zu sich selbst, es ist nur eine gedankliche Spielerei und Sie haben nichts zu verlieren.

Beispiel: Stellen Sie sich vor, in welcher Welt Ihre Kinder leben sollen. Dann Ihre Enkelkinder, Urenkel und so weiter. Schließen Sie, nur mal so zum Spass, Reinkarnation nicht aus. Soll heißen, dass die Möglichkeit besteht, in einer "Zukunft" zu erscheinen an der Sie fleißig mitgearbeitet haben. Was hätten Sie da zu erwarten, getreu dem, was Sie sich in der "Gegenwart" so "geleistet" haben.

Beispiel: Stellen Sie sich die Erde vor. Diese wunderschöne, blaue Perle, die da im scheinbaren, endlosen Universum zu schweben scheint. Visualisieren Sie dann bitte Sie selbst wären "Mutter Erde". Betrachten Sie alle Lebensformen - von den Einzellern zu den Pflanzen, Tieren, bis hin zu den Menschen. Betrachten Sie alles, als wären es Ihre Kinder und Sie möchten, dass es allen gut geht. Das sich alle wertschätzen und respektvoll miteinander umgehen. Bedenken Sie, Sie lieben alles als wäre es Ihre Schöpfung. Nun schauen Sie und sehen Sie sich selbst als Person, als Teil vom Ganzen, wie Sie sich eingefügt haben und in dieser Welt interagieren. Viel Spass.

Üben Sie das. Es macht Spass, ist äußerst lehrreich und es gibt außerordentliche viele Möglichkeiten zu üben. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf. Aber seien Sie bemüht alles zum Positiven zu wenden.

Interessant, nicht wahr ? Ja - ein nettes Spiel, auf das es Sie motivieren möge, hinter die Grenzen zu schauen, die Sie sich selber gemacht haben.

 

Noch ein Spiel. Ganz einfach, nur 10 Minuten Ihrer Zeit und Sie können gleich beginnen.

Stellen Sie sich bitte gerade hin, die Knie ein bischen gebeugt (also nicht durchgestreckt). Die Arme locker am Körper herunterhängen lassen.

Heben Sie dann bitte beide Arme, so dass sie 90 Grad vom Körper abstehen. Von Hand zu Hand 180 Grad. Drehen Sie die Handflächen nach oben, so dass sie zum Himmel bzw. zur Decke zeigen.

Bleiben Sie so stehen, solange Sie es vermögen. Aber nicht länger als 10 Minuten. Geben Sie nicht gleich auf, wenn es ein bischen zieht. Die Arme fallen nicht ab, da bin ich ganz sicher.

Wenn Sie die Übung beenden, führen Sie die Arme langsam (zählen Sie gedanklich bis 10) zum Körper zurück. Nicht fallenlassen. Die Handflächen drehen Sie erst dann wieder zum Körper, wenn die Arme selbigen berühren.

Bleiben Sie dann noch ca. 1-2 Minuten stehen und spühren Sie nach (Augenmerk der Brustkorb).

Wie es Ihnen damit ergangen ist, können Sie mir dann evtl. auf einem Seminar berichten.